Was ist OpenDCC ?

 

OpenDCC ist eine “Open Source”-Digitalsteuerung für Modelleisenbahnen, wobei sowohl der Schaltungsaufbau als auch der Quellcode der zugehörigen Prozessorprogrammierung offen zugänglich sind.

Genau wie bei Open-Source-Projekten im Softwarebereich bedeutet dies aber auch hier, dass ein relativ großes Verständnis von Zusammenhängen und Hintergründen vorausgesetzt wird, damit am Ende ein einsatzfähiges Ergebnis zur Verfügung steht. Nichts für Elektronik-Anfänger!

Also zuerst mal Tee oder Kaffee kochen und viel Zeit zum Lesen einplanen: Homepage von OpenDCC. Leider ist die Bauanleitung dort nicht sehr strukturiert, und die Bilder sind oft nicht wirklich hilfreich, weil teilweise nicht die aktuellen Platinenlayouts gezeigt werden. Auch sind die dort angebotenen Reichelt-Warenkörbe nicht immer ganz passend – ärgerlich, wenn anschließend ein paar Teile fehlen oder nicht auf die Platine passen, weil die Bauform nicht stimmt.

Auch elektronische Bauteile müssen sich unweigerlich den Modellbahnmaßstäben anpassen, und deshalb werden an manchen Stellen mehr oder weniger viel SMD-Bauteile verwendet. Aber keine Angst vor kleinen Teilen! Die Anleitung aus dem ELV-Journal macht Mut.

OpenDCC im Einsatz

Das Regionalfernsehen Oberbayern (RFO) hat vor längerer Zeit einmal bei den Modelleisenbahnfreunden Mühldorf gedreht – dem “Ursprung” von OpenDCC. Wenn Sie den Erfinder Wolfgang Kufer kennenlernen möchten, bitte sehr …

Wo gibt es OpenDCC ?

Überfliegt man die Stücklisten der OpenDCC-Komponenten, so könnte man meinen, das Projekt bestünde zum überwiegenden Teil aus Standardbauteilen, und deshalb würde sich die Beschaffung der Komponenten als nicht besonders schwierig erweisen.

Der Teufel steckt aber wie immer im Detail. Nachdem ich für Zentrale und Booster Bestellungen bei drei Elektronikversendern (mit dreimal Versandkosten) aufgegeben hatte und mir während der Suche nach den anschließend immer noch fehlenden Teilen der Wert des guten alten Radioladens um die Ecke ganz neu bewusst wurde (mit nicht unerheblichen Fahrtkosten), beschloss ich im Jahr 2010, selbst Bausätze (und natürlich auch die nötigen Einzelteile) anzubieten, um interessierten Digitalisten etwas unnötigen Aufwand zu ersparen.

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